Hermetische Gesetze

Hermes Trismegistos ,,dreimal grosse Hermes'', früher einmal Thot, der ägyptische Gott der Weisheit, hatte die kosmischen Gesetze einst auf Smaragd-Tafeln geschrieben, die bis heute verschollen sind aber die Gesetze wurden überliefert.

Vor rund 5'000 Jahren hat Hermes, damals Thot, uns die universellen Gesetze zugängig gemacht.
Sie gelten im ganzen Kosmos, in allen Ebenen des Seins.
Sie sind unabänderlich und sind ewig.
Während die physikalischen Gesetze durch Bewusstsein oder Technik überwunden werden können. 

,,Die Prinzipien der Wahrheit sind sieben; derjenige, der sie kennt und versteht, besitzt den Meister-Schlüssel, durch dessen Berührung sich alle Tore des Tempels öffnen." 
-Das Kybalion

Hermes Trismegistos Thot
Göttlich geistige Gesetzmässigkeiten:


1. Das Gesetz der Geistigkeit: 
Eins ist alles, alles ist Eins.

2. Das Gesetz der Entsprechung:
Wie unten so oben, wie oben so unten.

3. Das Gesetz der Schwingung: 
Nichts ist in Ruhe, alles ist in ständiger Bewegung.

4. Das Gesetz der Polarität: 
Alles hat zwei Pole, Gegensätze sind identisch.

5. Das Gesetz des Rhythmus: 
Für alles gibt es eine Zeit, alles schwingt.

6. Das Gesetz von Ursache und Wirkung: 

Jede Ursache hat eine Wirkung, jede Wirkung eine Ursache.

7. Das Gesetz des Geschlechtes: 
Geschlecht ist in allem, alles hat männliche und weibliche Prinzipien.


1. Prinzip des Geistes

Alles ist Geist.
Die Quelle des Lebens ist unendlicher Schöpfergeist.
Das Universum ist mental.
Geist herrscht über Materie, es ist die Quelle allen Seins, Alles-was-ist, es ist unendlicher Schöpfergeist.
Alles was es gibt ist aus dem Geist Gottes geboren.
Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott. Gott war das Wort.

Alles fängt mit einem Gedanken an, es kann nichts sein ohne das es vorher als Gedanke existierte.
Da wir nach dem Ebenbild Gottes geschaffen wurden, haben wir auch diese Schöpferkraft, nur haben wir das vor Äonen vor Jahren verlernt. 
Mit Hilfe unserer Gedanken können wir alles ändern und uns alles neu erschaffen. 
Darum ist es wichtig, unsere Gedanken zu kontrollieren!


2. Prinzip der Entsprechung

Wie oben - so unten , wie unten - so oben.
Wie innen - so aussen , wie aussen - so innen.
Wie im Grossen - so im Kleinen.

Auf allen Ebenen ist eine Gleichheit vorhanden.
Wenn man das Einfache erforscht, begreift man das Schwierige, 

wie unten - so oben, wie oben - so unten.
Das ganze Wissen der Quelle ist in allem und jedem enthalten, in jeder Zelle und jedem Atom.

Wie im Grossen - so im Kleinen.
So wie man innerlich ist, erlebt man die Aussenwelt und die Aussenwelt ist der Spiegel des Inneren. 
Das Gesetzt enthält auch die Wahrheit, dass jeder Mensch der Bote ist, der uns die Botschaft unseres Inneren offenbart.

Wie Innen - so Aussen, wie Aussen - so Innen.
Wenn man sich verändert, ändert man auch seine Aussenwelt.


3. Prinzip von Ursache und Wirkung

"Jede Ursache hat ihre Wirkung; jede Wirkung hat ihre Ursache; alles geschieht gesetzmäßig; Zufall ist nur ein Name für ein unerkanntes Gesetz, es gibt viele Pläne von Ursachen, aber nichts entgeht dem Gesetz."
-Das Kybalion

Alles was man tut, jeder Gedanke, jedes Wort und jede Tat kommt zu seinem Erzeuger zurück, mit gleicher Intensivität.
Die Ursachen können auch in früheren Leben gesetzt worden sein, je länger die Wirkung auf sich warten lässt, desto stärker wird sie zurückkehren.
Nichts geschieht aus Zufall, alles was geschieht ist eine Wirkung, bei der man früher einmal eine Ursache gesetzt hat. 
Es ,,fällt" einem gesetztmässig ,,zu".

4. Prinzip der Schwingung

"Nichts ruht, alles bewegt sich; alles schwingt."

Was starr ist, zerbricht.
Dieses Prinzip erklärt die Unterschiede von Materie und Energie. Es sind hauptsächlich die abweichenden Schwingungsfrequenzen. 

Alles ist Schwingung, je höcher die Schwingung, desto höher ist der Platz in der Stufenleiter und je langsamer die Schwingung, desto fester ist die Materie.
Die Schwingung des reinen Geistes, des All, ist von so unendlich hoher Schwingung, dass er bewegunglos erscheint.

Dann gibt es auf der anderen Seite Materie, die so langsam schwingt, dass sie fast ruht.
Dazwischen gibt es aber Millionen von Möglichkeiten. 
Vom Atom und der Zelle, bis zu den Planeten und Universen.


,,Wer das Prinzip der Schwingung versteht, hat das Zepter der Macht erlangt."
Das Kybalion


5. Das Prinzip der Polarität und Geschlechtigkeit

"Alles ist zweifach, alles hat Pole; alles hat seine zwei Gegensätze; Gleich und Ungleich ist dasselbe. Gegensätze sind ihrer Natur nach identisch, nur im Grad verschieden; Extreme begegnen einander; alle Wahrheiten sind nur Halb-Wahrheiten; alle Paradoxa können in Übereinstimmung gebraucht werden."
-Das Kybalion


Alles besitzt ein Paar von Gegensätzen, alles hat zwei Pole. Hitze und Kälte sind identisch, sie haben nur eine andere Schwingungsfrequenz. 
Stellt euch ein Thermometer vor.
Wo beginnt die Wärme? Wo endet die Kälte? Sie beide sind nur die verschiedenen Schwingungsfrequenzen desselben Dinges. 
So ist es in allem.

Mann - Frau, schwarz - weiss,

gross - klein, reich - arm

gut - böse usw...

Geschlecht ist in allem, alles hat sein männliches und sein weibliches Prinzip in sich.
Alles was es gibt hat in sich die zwei Elemente .
Jedes männliche Wesen hat das Weibliche in sich und jedes weibliche Wesen hat das Männliche.


6. Prinzip des Rythmus

,,Alles fließt; aus und ein; alles hat seine Gezeiten; alles hebt sich und fällt, der Schwung des Pendels äußert sich in allem; der Ausschlag des Pendels nach rechts ist das Maß für den Ausschlag nach links; Rhythmus gleicht aus." 
-Das Kybalion


Alles ist in Bewegung, alles ist immer ein Hin und Her zwischen den beiden Polen.

Ebbe und Flut 

Tag und Nacht

Eine Hoch-Zeit und eine Tief-Zeit

Eine Aktion und eine Reaktion

Sommer und Winter 

Wenn der Sommer mild ist, wird der Winter auch mild.
Ist der Sommer sehr heiss, wird der Winter sehr kalt.
Setzt man eine grosse Ursache, so folgt eine grosse Wirkung. 
Alles gleicht sich immer aus und strebt zur Harmonie, zur Vollkommenheit.


7. Prinzip der Resonanz

Gleiches zieht Gleiches an und wird durch Gleiches verstärkt. Ungleiches stösst einander ab.
Das Prinzip erklärt, dass man nur die Situationen, Dinge oder Menschen in sein Leben zieht, bei denen man Resonanz hat.
Das bedeutet man zieht mit seinen Gedanken, Gefühlen und Einstellungen Menschen in sein Leben, die gleich denken, fühlen und eingestellt sind.
Glückliche Menschen ziehen glückliche an und dadurch wird das Glück verstärkt. 
Und Ungleiche stossen einander ab.
All das passiert in unserem Unterbewusstsein schon bevor wir einen Menschen kennen lernen.