Arten der Meditation

Die Meditationen werden in 2 Kategorien aufgeteilt:

• Die passive Meditation wird im stillen Sitzen praktiziert.

• Die aktive Meditation wird durch körperliche Bewegung, Handeln oder Rezitieren praktiziert.

Passive Meditation

Transzendentale Meditation.
Konzentrations-, Achtsamkeits- oder Einsichtsmeditation.
Stille- oder Ruhemeditation.
Schweihe und Stillemeditationen.


Es geht um ein Fließen-lassen körperlicher und geistiger Empfindung, ohne bewusst in die Prozesse einzugreifen.
Es ist das Ziel bei Wenigem zu verweilen und dies wiederholt betrachtet.
Das zum Gebet der Ruhe führt, wo auch die Gedanken ruhen, bei der man in die Wolke des Nichtwissens steigt.
Ziel ist den meditativen Bewusstseinszustand und das normale Tagesbewusstsein gleichzeitig zu erfahren.

Der Meditierende betrachtet die eigenen von selbst auftauchenden Gedanken, beeinflusst sie aber nicht. Manchmal wird für die Aufmerksamkeit ein konstanter Fokus gewählt, wie ein inneres Bild oder Begriff. 

Aktive Meditation

Tantra, Yoga, Tanz, Kampfkunst und Gemeditationen.


Aktive Meditation arbeitet mit Bewegung, wie Tanz.
Zur aktiven Meditation zählen auch geführte Meditationen in ruhiger Körperhaltung, die Atemübungen beinhalten und bei denen der Geist auf bestimmte Bilder und Gedanken gelenkt wird ( Fantasiereisen, Imaginationen..)

Bei der aktiven Meditation bewegen wir uns selbst in den Zustand innerer Ruhe und Ausgeglichenheit, wir steuern unseren Bewusstseinszustand in unsere Mitte. 
Hier ist das Ziel, sich von Gedanken an Zukunft und Vergangenheit zu lösen, das Bewusstsein ins Hier und Jetzt zu kehren. 


,,Wenn du müde geworden bist vom Laufen nach den Sternen, um den Menschen in der Nacht etwas Licht zu bringen, dann setz dich in der Stille nieder und lausche auf die Quelle.
Wenn du tief genug vordringst zum Kern der Dinge, dann bekommst du Augen, um unsichtbare Dinge zu sehen, und Ohren, um unhörbare Dinge zu hören."

Phil Bosmans