Weihnachten

Das Natur Gesetz Yang und Yin gleicht sich immer wieder aus.
"Mehr" in der ersten Hälfte und "Weniger" in der zweiten Hälfte, ist ein Grundprinzip eines jeden Zyklus.

Weihnachten ist das Fest der Sonnenwende, aus der tiefsten Dunkelheit wird das Licht neu erwachen. 
In der nördlichen Hemisphäre markiert der 21. Tag Dezember die Wintersonnenwende, an diesem Tag erreicht die Sonne ihren südlichsten Punkt.
Dies ist die kürzeste und dunkelste Nacht des Jahres.
Wir sollten wenn Wintersonnenwende ist, unser inneres Feuer neu entfachen, neu entzünden.
Nach der alten Kosmologie sind zu diesem Zeitpunkt die physischen Kräfte der Sonne auf der Erde an ihrem Minimum, während die psychischen oder astralen Kräfte der Erde selbst am Mächtigsten sind.
Diese Kräfte dauern etwa drei oder vier Tage nach dem 21. Dezember, also am 24. oder 25.

Um Mitternacht, zwischen dem 24. und 25. Dezember, wenn die Sonne direkt „unter der Erde“ liegt, und wenn das Sternzeichen Jungfrau, am Horizont erscheint, wird der Christus, das göttlichen Bewusstseins geboren.
Es symbolisiert den Triumph des Lichts über die Dunkelheit und eines unbefleckten neuen Jahres.
Wenn die Welt am Dunkelsten ist, ist die spirituelle Welt am Hellsten.
Das kosmische Licht erleuchtet unseren Weg.
Diese spirituelle Bedeutung erstreckt sich auf die gesamte Weihnachtszeit und den Winter als Jahreszeit, es ist eine Zeit für spirituelle Reflexion und Regeneration.
Es wird gesagt, dass die Nacht die Zeit der Seele ist.
Der Winter ist die Zeit der geistigen Aktivität, der Sommer die Zeit der körperlichen
Die Winterzeit unterstützt die kosmischen Kräfte unsere spirituelle Erleuchtung und Selbst-Reflexionen und Entscheidungen.

Während der Weihnachtszeit können wir lernen, uns mit unseren Schatten zu vereinen, das, was wir an uns für schlecht, falsch oder unpassend empfinden, neu zu bewerten, seine guten und nützlichen Seiten schätzen zu lernen.
Wir können sehen, dass in jeder Enttäuschung, jedem Misserfolg, jedem Schmerz oder Leid ein Stück Erfolg, Heilung, Liebe, Weisheit und Glück verborgen ist. 

Weihnachts Ritual:

Zünde eine weisse oder goldene Kerze an.
So verbindest du dich symbolisch mit dem Lichtzyklus der Mutter Erde.
Mutter Erde wird dich unterstützen und dir die nötige Energie geben.
Gehe in der Wintersonnwendnacht in dich und entzünde in dir dieses Feuer, diese Flamme neu, welches alle deine Gedanken hell und lichtvoll werden lässt.
Sage: " Es werde Licht. ICH BIN Licht."
Stell dir nun vor als würdest du brennen wie eine Sonne, wunderschön und riesengross.
Dieses innere Licht, wird dir helfen, alles Dunkle in dir zu erhellen und zu transformieren.

"Danke sagen

Weihnachten ist nicht nur eine besinnliche Zeit in der wir über die Geschichte nachdenken, sondern auch über all die Menschen, die uns besonders nahe standen, oder von denen wir etwas lernen konnten.
An Weihnachten einfach mal all jenen Danke sagen, die uns begleitet und unterstützt haben, ist ein besonderes Weihnachtsgeschenk."
(Monika Minder)

Magie liegt in der Luft.


Als wir Kinder waren glaubten wir fest an den Weihnachtsmann, wir glaubten an Elfen und an die Magie.
Voller Freude erwarten wir die Weihnachtszeit und schrieben Briefe an den Weihnachtsmann und legten sie aufs Fenster.
Wir haben Kekse gebacken und hofften jedes Jahr ein Engel oder den Weihnachtsmann zu sehen.
Wir beschäftigten uns mit unseren Wünschen und unseren träumen.

Eines Tages ging dieser glaube verloren und man verlierte die Magie.
Die Magie ist nie verloren, sie ist überall.
In dem Lächeln eines Kindes und in unseren Herzen.
Sie ist in jedem Schneekflöckchen und in den Sterne.
Werde wieder zum Kind und glaube an die Magie.
Es gibt Elfen und Feen, auch wenn man sie nicht sieht, sie sind da.
Es gibt Wunder und Magie auf dieser Welt.
Erfülle dein Herz mit Liebe, Weihnachten ist Liebe, Weihnachten ist Magie.
Egal wie alt man ist man bekommt gerne Geschenke, hat Freude etwas auszupacken und auch Freude jemanden etwas zu schenken.
Du bleibst im Inneren immer ein Kind und dieses Kind möchte gelebt werden.
Lass die Magie in dich eintauchen und dich verzaubern.

Die Tanne, Weihnachts Geschichte

Im hohen, dichten Nadelwald, dort wo die Bäume so dicht stehen, dass kein Mensch mehr hindurch dringen kann, wohnt die Tannenfee. Sie kennt jeden Baum in ihrem Reich ganz genau. Sie achtet darauf, dass keiner Pflanze und keinem Tier etwas böses geschieht.


Nun sah die Tannenfee noch öfter nach ihrem Bäumchen, um zu sehen, ob die Mäuse ihr Versprechen hielten. Voller Freude sah sie, wie die kleine Tanne Jahr für Jahr etwas wuchs. Bald schon war sie eine anschauliche Tanne geworden. Wieder hatte der Winter Einzug gehalten. Schnee bedeckte die Bäume, die Natur hielt ihren Winterschlaf. Plötzlich erschütterten Stiefeltritte den Waldboden, Schnee rieselte von den Ästen. "Der, Vati, der soll es sein!" erscholl die Stimme des kleinen Peter. "Ja, schön sieht er aus, die Zweige sind gut gewachsen und der Stamm ist auch gerade." Antwortete der Vater. Er sah sich noch einige andere Bäume an, dann holte er die Axt und die Säge aus dem Rucksack und rückte der kleinen Tanne zu Leibe. Oh, wie seltsam wurde der Tanne zumute. Gerade in diesem Moment kam die Tannenfee vorbei. Sie stellte sich ganz nahe an ihr Bäumchen und redete ein letztes mal mit ihm. "Sei nicht bange" tröstete sie "du wirst ein Wunder sehen! Nicht alle Tannen haben die Ehre ein Weihnachtsbaum zu werden. Du wirst in hellem Glanz erstrahlen. Ich wünsche dir alles gute zu deiner Reise." Noch einmal sah sie die kleine Tanne zur Fee hinüber, sie wollte ihr noch sagen, dass sie viel lieber hier im Walde bliebe, aber es war zu spät. Die Säge und die Axt hatten ihr Werk getan, die Tanne fiel in den Schnee. Peters Vater schnürte sie zusammen, legte das Werkzeug in den Rucksack zurück und trat mit Peter den Heimweg an.


Zu Hause angekommen schüttelte er den restlichen Schnee von der Tanne und löste den Strick. Dann stellte er die Tanne in den Schuppen. Traurig träumte sie von ihrer Zeit im Wald und von der Tannenfee. Lange blieb ihr keine Zeit für ihren Kummer, der Vater kam und schraubte etwas an den Stamm. Nun fühlte sich die Tanne schon viel wohler. Jetzt konnte sie wieder stehen, stolz reckte er sich in die Höhe. "Bist ein schöner Christbaum" lobte der Vater lächelnd, hob ihn auf und trug ihn in die Stube. Hell und warm war es hier, im Gegensatz zum Wald. Die kleine Tanne fühlte sich, als sei der Sommer zurück gekehrt. Nun wurden Strohsterne und Goldpapiernetze in seine Zweige gehangen, die Krönung bildeten gelbe Bienenwachskerzen. "Oh, welch ein Duft, welche Wärme! Da hat die Fee mir nicht zuviel versprochen" dachte das Bäumchen und fiel in einen süßen Traum. Die Mäuse blieben in ihrem Bau, zwischen den Wurzeln der kleinen Tanne wohnen und dachten noch lange an sie, selbst als die Wurzeln den Saft verloren und austrockneten


Autor: Christina Telker